Beleuchtung & Klima


Auch wichtig: Licht & Wärme (schließen)


Im Idealfall soll ein Terrarium einen Miniaturausschnitt des natürlichen Lebensraumes seiner Bewohner darstellen. Die möglichst naturgetreue Simulation der Temperatur, der Luftfeuchtigkeit und der Lichtbedingungen ist für die Gesunderhaltung und das Wohlbefinden der darin lebenden Reptilien sehr wichtig.

Reptilien sind wechselwarme Tiere, das heißt ihre Körpertemperatur entspricht weitgehend der Umgebungstemperatur. Die für die Stoffwechselvorgänge und das Wohlbefinden notwendige Körpertemperatur (die sog. Vorzugstemperatur) variiert jedoch von Art zu Art. Um diese zu erreichen, suchen Reptilien aktiv die Bereiche ihres Lebensraums auf, die ihren momentanen Anforderungen entsprechen. Im Terrarium müssen demnach unterschiedliche Temperaturzonen geschaffen werden. Durch den durchdachten Einsatz von verschiedenen Leucht- und Heizmitteln gestalten Sie wärmere bzw. kühlere Bereiche.

In der Natur sind, zumindest tagsüber, Sonneneinstrahlung und Wärme untrennbar miteinander verknüpft. Viele Reptilien, insbesondere die tagaktiven Arten, erkennen warme Bereiche im Terrarium deshalb nur, wenn sie gleichzeitig hell beleuchtet sind. Reine Wärmequellen ohne gleichzeitige Beleuchtung werden zum einen oftmals nicht aktiv aufgesucht und zum anderen nach Erreichen der Vorzugstemperatur nicht unbedingt wieder rechtzeitig verlassen. Dies kann im schlimmsten Fall Verbrennungen zur Folge haben. Terrarienbeleuchtung und -beheizung sollten daher so weit wie möglich kombiniert werden.

Um einen geregelten, den natürlichen Bedingungen entsprechenden Tagesablauf gestalten zu können, sollten die für Beleuchtung und Beheizung nötigen technischen Hilfsmittel durch Zeitschaltuhren und gegebenenfalls Thermostate gesteuert werden. Die ständige Kontrolle dieser Parameter durch Messgeräte (Hygrometer, Thermometer) ist unbedingt erforderlich.

Terrarienbeleuchtung
Helligkeit
Ultraviolettes Licht
Terrarienbeheizung